Category : Tipps für Tablets

Connected Kids an der Volksschule Oberwart

Punkt 7:30 ging es los mit der Tablet-Präsentation von Connected Kids an der Volksschule Oberwart. Wer immer glaubt, Schüler/innen und Eltern, auch LehrerInnen sind so zeitig müde, der irrt.

Die 1. Klasse hatte zum Ziel, einen Querschnitt über das Arbeiten und Lernen mit Tablets den Eltern zu zeigen.

Da eignet sich besonders der Stationenbetrieb, löst er einerseits den starren Klassenverband auf, lässt andererseits den Schüler/innen – aber vor allem den Eltern – einen genügend großen zeitlichen Spielraum. Ehrlich gesagt – ich war stiller Beobachter – die Schüler/innen haben nicht nur ihre Aufgaben gelöst, nein sie haben Lehrer/innen gegenüber ihren Eltern gespielt. Manche Eltern waren recht geschickt und haben echt gestaunt, was Ihr Bub oder Mädchen soll alles draufhat.

Connected Kids-Präsentation

Connected Kids-Präsentation

Connected Kids. Rakete straten

Connected Kids. Rakete straten

 

Wie ja die Bilder zeigen, waren die Aufgaben je Tisch angeordnet. Mit dem QR-Code haben die Schüler/innen problemlos den Zugang zu den Webseiten gescannt. Nach vier Wochen – und das nicht jeden Tag – erkennt man sofort Routine und Kompetenz.

Es gibt ja immer wieder in der Klasse Szenen, die man einfach nicht proben kann: So konnten sich Eltern überzeugen, wie die Kommunikation unter den Schüler/innen abläuft, wie sie einander helfen und Tipps geben, nachfragen und alle Probleme ohne Klassenlehrerin bewältigen. Großartig. Stimmt das Killerargument doch nicht, dass Tablets vereinsamen? Im Klassenzimmer sicherlich nicht. Ja wenn zu Hause unkontrolliert mit Tablets gespielt – in der Schule ist das Spiel ein Lernen – wird, dann kann das schon passieren.

Hinter jeder Aufgabe stand ein pädagogisches Konzept, ein klares Unterrichtsziel, auch wenn es diesmal um eine Leistungsschau gegangen ist. Einen Hit will ich aber nicht verschweigen: „Lass deine Raketen steigen“ – analog und digital treffen sich mit Augmented Reality und das in der 1. Klasse Volksschule (das Bild beginnt sich zu bewegen, die Rakete startet).

Kahoot hat natürlich nicht fehlen dürfen, so haben die Eltern auch eine „digitale“ Wiederholung erlebt. Niemand von den Schüler/innen hat dies als fad empfunden und so manche/r merkte, da muss ich ein wenig nachlernen, um alles richtig zu machen.

 

 

 

 

 

Die 2u hat einen großen Connected Kids Bogen gespannt, …

… startete mit einem Bildschirmfoto, hat Skooly verwendet um Aufgaben zu lösen. Bei Skooly hat die Klassenlehrerin eine vorbereite Umgebung zur Verfügung gestellt, die mit dem QR-Code leicht zu finden war.

 

 

Wörter finden, Malsätzchen berechnen u.a. Aufgaben dienten dem Üben und Festigen. Besonderes Interesse erzeugte bei den Eltern Google Earth und das Finden der eignen Wohnstraße und des Hauses – mit Garten, Garage und manchmal Swimmingpool. Die Schüler/innen beherrschen die Tastatur, können korrigieren, finden die richtigen Internetseiten, können Bilder verschieben, vergrößern. So mancher Elternteil musste einmal mit 2 Fingern die Dreh- und Wischgesten probieren. Die digital „Natives“ sind doch ein wenig besser am Tablet!

Die Europa-Landkarte, Frag Finn, die Jahreszeiten und Monatsnamen, ein Puzzle u.a. wurden ebenso präsentiert.

Aber das darf ich nicht vergessen zu betonen: Diese Klasse ist ein bilinguale Klasse – Deutsch-Ungarisch. Ich habe ja nichts verstanden, aber mit der App ‚Sock Puppets‘ sind Dialoge präsentiert worden. Die Klassenlehrerin meinte dazu, dass diese Lernumgebung Schüler/innen ermutigt, Dialoge zu führen. Ohne App ist das nur wenig erfolgreich. Das war mein erster Besuch in einer bilingualen Schule – ich bin tief beeindruckt, mit welcher pädagogischen Sorgfalt Tablets im Unterricht eingesetzt werden.

 

Die dritte Stunde der Connected Kids-Präsentation verbrachte ich in der 3eb.

In dieser Klasse lag das Hauptgewicht der Arbeit mit Tablets auf Oberwart und Umgebung. Die Schüler/innen haben ihren Ort und ihren Bezirk genau kennen gelernt. Bürgermeister, Gemeinderäte, Bäche, Schlösser u.a. haben die Schüler/innen gesucht, gefunden und bei der heutigen Präsentation mit Quizizz bewiesen, dass sie doch fast alles richtig aus jeweils vier Alternativantworten angeklickt haben. Dieser Quiz war auch für Eltern ein wenig schwierig, habe ich doch gesehen, das sie zweimal falsch „eingesagt“ haben.

Aus diesen Highlights der heutigen Präsentation – Frau Direktor war sehr stolz auf ihre Schüler/innen – sieht man sehr deutlich, dass Tablets nichts mit Technik zu tun haben, dass aber entscheidend ist, klare Unterrichtsziele abzustecken und dann zu überlegen, ob dazu Tablets geeignet sind. In allen drei Stunden haben analoges und digitales Lernen einander ergänzt.

Das will ich noch erzählen. Von einer Schülerin konnten die Eltern nicht kommen und haben stellvertretend die Großeltern geschickt. Ein wenig skeptisch am Anfang war die Oma schon. Ich habe sie beruhigt, dass meine Mutter mit 90 Jahren ihre Mitbewohner/innen im Pensionistenheim motiviert hat, Tablets auch zu probieren. Der Opa konnte sich noch erinnern, dass er in der Jugend nicht einmal ein Telefon hatte. Wie hat sich da die Welt verändert. Beiden Großeltern denken jetzt daran, den nächsten Geburtstag des Enkelkindes mit einem Tablet zu versüßen. So haben alle kleine Erfolge, neue Erkenntnisse und einige Anregungen mitgenommen. Wenn die Eltern das umsetzen, was sie mir gesagt haben, dann werden sie die Smartphones in Zukunft doch dazu verwenden, ein Video im QUERformat aufzunehmen, den QR-Code beim Einkaufen zum Preisvergleich nutzen und Google Earth für den nächsten Urlaubort befragen.

Danke für diese drei Stunden. Ich nehme viel mit und freue ich, dass Connected Kids, eine Initiative von T-Mobile, diesen Anklang findet. Im 4. Projektjahr können wir schon auf über 7.000 Schüler/innen, die zumindest einmal Tablets im Unterricht erlebt haben, verweisen. Die Schule hat nicht vergessen, auch auf Gefahren im Internet zu verweisen.

 

 

 

 

 
      

Die 4. Klasse

In der vierten Klasse gab es Nachhilfe für Eltern.Die vierte Klasse und ihre Präsentation konnte ich leider nicht sehen, da sie schon davor stattfand. In der Volksschule Oberwart gibt es eine ‚Seltenheit‘, einen Volksschullehrer. Er war vom Interesse der Eltern an der Arbeit ihrer Schüler/innen mit Tablets völlig überrascht. Das zeigt sehr deutlich, dass Eltern im Klassenzimmer praktisch sehen wollen, wie Tablets den Unterricht bereichern können. Sie konnten erleben, was die österreichische Bundesregierung für die nächsten Jahre beschlossen hat: Tablets für alle Schüler/innen.

Eltern fragen, weshalb neben der Tafel auch Tablets und Smartphones als Unterrichtsmittel eingesetzt werden sollen?
Die Schule ist Teil der Gesellschaft, die dabei ist zu einer digitalen Wissensgesellschaft mutiert. Sie muss daher auf die veränderte Sozialisation von Kindern und Jugendlichen und eine veränderte Berufswelt eingehen. Ebenso muss sie auf den Verlust des schulischen Informationsmonopols und auf die neuen Werkzeuge für das Lernen und Arbeiten reagieren. Kurz gesagt, sich der Digitalisierung aktiv stellen.

Für Skeptiker möchte ich auch sagen: Ja, es gibt viele Argumente die gegen eine ungezügelte Verwendung der Devices sprechen, aber zu verbieten oder die Kids mit diesen Devices allein zu lassen ist fahrlässig. Nicht alle Eltern haben die Kompetenz zu wissen, wo und was ihre Kinder auf diesen Geräten suchen und finden. Die Schule übernimmt dabei eine wichtige Erziehungsrolle, um einen vernünftigen und bewussten Umgang mit Daten, Bildern zu begehen. Gefahren gibt es immer, aber man kann ihnen begegnen.

Eltern fragen, wie wird sich der Unterricht durch den Einsatz von digitalen Unterrichtsmitteln verändern?
Gelernt wird immer noch ausgehend vom Analogen hin zum Digitalen. Erst sehe und begreife ich eine Pyramide aus Holz, dann arbeite ich damit digital. SchülerInnen haben neben Buch, Papier und Bleistift ihr Tablet bzw. Smartphone auf dem Arbeitstisch. Das Schreiben ist nicht abgeschafft, tritt aber ein wenig in den Hintergrund. Schulbücher sind interaktiv gestaltet und passen durch die Digitalisierung in jede Hosentasche. Eine Exkursion wird gestützt durch Augmented Reality, sodass alles Wissenswerte eingeblendet werden kann.


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SchoolFox bietet eine App zur Kommunikation zwischen Pädagog/in und Eltern mit integrierter Sprachübersetzung in 40 Sprachen.

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Feedback Lernkarten (von PMQ Software)

PMQ-Software

PMQ-Software

Link: PMQ, PMQ Software für Android (GooglePlay), Software für iOS (AppleStore ITunes)

  • mehr als 500 Begriffe/Wörter können erlernt werden
  • Kind muss noch nicht lesen können, da hauptsächlich mit Bildern und Symbolen gearbeitet wird
  • bei „Erkennen-Spielen“ muss das richtige Bild aus sechs Bildern gefunden werden, bei „Sehen“ werden einzelne Bilder gezeigt und der Name dazu wird ausgesprochen und gezeigt
  • Sprechen kann geübt werden, indem man das gesuchte Wort selber in das Mikrofon spricht und dann im Vergleich zum vorgegebenen Wort hört
  • ersten sechs Lektionen sind kostenlos, die Vollversion mit 29 Kategorien kostet 3,99 Euro
  • gibt auch eine. englische Version

 

Feedback Lernkarten für Kinder (von Pilowar)

Lernkarten PilowarLink: Pilowar Lernkarten für Android (GooglePlay), weiterer Link

  • über 1500 Lernkarten mit Geräuschen in 50 Kategorien

  • Ton-Wort-Übungen schulen das Hörverständnis

  • Wort-Bild Zuordnung zum Festigen des Wortschatzes aber Spiel „Finde das richtige Bild“ wird in „Endlos Schleife“ gespielt, gibt kein „Loben“ oder „Belohnen“

  • 5 Kartensätze und 1 Zuordnungs-Spiel sind kostenlos, die Vollversion kostet 2,90 Euro

     

Die Feedback stammen von der Reformvolksschule Karl-Löwe-Gasse.

Videoliste zu flipped classroom (ICM) mit Padlet

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Padlet hat eine neue Funktion „STREAM“ entwickelt, wodurch es ganz einfach ist, eine Videoliste zu erstellen. In Layout (bei Einstellungen) „Stream“ wählen. Die Videos werden untereinander platziert, können jederzeit verschoben und bearbeitet werden. Hier die Videoliste, die zeigt, wie „flipped/ inverted Classroom“  -Videos aussehen können: Geschichte, Englisch, Erklärvideos Created with Padlet

ebooks für das Wetter

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Dieser Blogeintrag ist ein Bericht einer Schule aus Nebraska und zeigt, wie die App BookCreator eingesetzt werden kann. SchülerInnen PUBLIZIEREN! For me, the main benefits of Book Creator are: Author 100% on the iPad Add audio without app-smashing Combine multiple pages or books from multiple authors Export as ePub, for iBooks, or even export as a […]

Das iPad unter der Lupe von Forschern

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Connected Kids verwendet iPads im Klassenzimmer und hat damit bei 1:1, aber auch bei halber Klassenstärke viel Erfahrung gewonnen. In den Lehrerzimmern  ist die Diskussion über Effizienz und Effektivität – demnach die Wirkung auf den Lernprozess und die Lernergebnisse bei den Kids – nicht einheitlich. So greifen PädagogInnen gerne auf eine „Autorität“ außerhalb des Klassenzimmers […]

Was iOS 9 MEHR kann - iPad-, iPhone-Schule 2

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Fortsetzung der iOS 9-Schule. Diesmal geht es um Verknüpfungen mit anderen Apps bzw. um neue Funktionen beim Bildschirm. Foto mit weiteren Apps bearbeiten Skitch, Bitpoem, Picsart, Pixlr             Link: Foto bearbeiten Bildschirm, neue Funktionen     Link: Bildschirm    

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Das Betriebssystem für Apple-Devices nennt man iOS – die letzte Version ist iOS 9 (mit kleinen Updates). Jedes Update schließt sogenannte Bugs, Sicherheitslücken, bietet aber immer wieder neue Nutzungsmöglichkeiten, die oft sehr versteckt sind und „abseits“ der täglichen Routine (Email, Kontakte, Google u.a. nicht bekannt sind. Die kleine iOS 9-Schulung ist mit Doceri (www.doceri.com) „handgestrickt“ und […]

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Connected Kids, ein Projekt von T-Mobile zu Entwicklung digitaler Kompetenzen bei SchülerInnen. Veranwortlich für den Inhalt: Dr. Paul Kral, Know.learn&lead. A-1170 Wien, Petrus-Klotz-Gasse 8, mail. know@learnandlead.org