Digitale Schulbücher kommen

Digitale Schulbücher kommen

Die Diskussion über „DIGITALE Schulbücher“ erfährt nach unserer Pressekonferenz zu diesem Thema vom 28. Mai 2015 eine deutliche Akzentuierung. In der Folge bringen wir die Presseberichte zu der Pressekonferenz von Frau Bundesministerin Sophie Karmasin und Frau Bundesministerin Gabriele Heinich-Hosek. (Die Qullenangabe sind angeführt, die Anführungszeichen für die Oriniginaltexte mussten weggelassen werden, da sehr viele wörtliche Zitate in den Medien platziert wurden).

 

Das digitale Schulbuch – 2 Bundesministerinnen zeigen Wege auf.

Quelle: OTS0228 II, CI 18.06.2015 14:39:13

Karmasin & Heinisch-Hosek: „Das digitale Schulbuch kommt!“

Utl.: Ab Februar 2016 können über die Schulbuchaktion digitale Unterrichtsmittel bestellt werden – Aktion „digi4school“ startet
„Wir gehen heute einen weiteren Schritt in Richtung Schule der Zukunft und dabei lautet unser Motto: ‚Raus aus der „Kreidezeit“ in den Klassenzimmern, rein in die digitale Welt‘. Das ist ein weiterer wichtiger Schritt um die Digitalisierung in unseren Schulen voranzutreiben“, so die für die Schulbuchaktion zuständige Familienministerin Sophie Karmasin, die gemeinsam mit Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek und dem Fachverband Buch- und Medienwirtschaft der Wirtschaftskammer Österreich heute die neue Aktion „digi4school“ vorstellte.

Ab Februar 2016 können Lehrerinnen und Lehrer über die Schulbuchaktion neben analogen Schulbüchern auch digitale Versionen für ihre Schülerinnen und Schüler bestellen. Die digitalen Versionen werden kostenfrei angeboten und die Entscheidung, ob eine digitale Version bestellt wird – und wenn ja welche – wird auch weiterhin der Schule obliegen. Vorteile seien etwa die Förderung von interaktiven und individuellen Lernens, die Entstehung von neuen Lernszenarien und Unterrichtsformen (Stichwort: Flipped Classroom Prinzip), die Förderung von Medienkompetenz und nicht zuletzt auch eine leichtere Schultasche.

Jährlich rund 8,9 Millionen Schulbücher

„Unsere Kinder leben in einer digitalen Welt und digitale Medien bestimmen unseren Alltag. Digitale Kompetenz wird immer mehr zur Grundlagenkompetenz. Deswegen muss aus meiner Sicht Digitalisierung auch viel mehr in den Klassenzimmern stattfinden. Es geht aber nicht um ein ‚entweder-oder‘ sondern um eine Symbiose von klassischen Schulbüchern und digitalen Medien“, so Karmasin.

Jährlich werden über die Schulbuchaktion rund 8,9 Millionen Schulbücher bestellt. Das BMFJ erwartet, dass im Schuljahr 2016/17 rund 50% der angebotenen digitalen Schulbücher in Anspruch genommen werden. Insgesamt stellt das Familienministerium rund 106 Millionen Euro pro Jahr für Schulbücher zur Verfügung. 15% dieser Mittel können von den Schulen für „Unterrichtsmittel eigener Wahl“ verwendet werden.

Bereits zahlreiche Maßnahmen für digitale Kompetenzen im BMBF



„Digitale Bildung ist ein Schwerpunkt des BMBF. Das gemeinsame Projekt „digi4school“ ist ein weiterer Baustein in unserem umfassenden Angebot und unserer Bildungsstrategie „efit21″. Unser Grundsatz lautet ,Kein Kind verlässt die Schule ohne digitale Kompetenz‘,“ so Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek. Zwei Unterrichtsprinzipien für alle Schularten, E-Learning-Netzwerke, e-Learning als ein eigener Schwerpunkt an den NMS sowie Ausbildungsmodule in der PädadgogInnenbildung sind nur einige der Angebote aus dem Bildungsministerium.

Die Virtuelle Pädagogische Hochschule bietet praxisnahe Online-Seminare und Schnuppereinheiten, Bereits 20.000 LehrerInnen nutzen dieses Angebot. Das BMBF kann auf eine gute Kooperation mit „Safer Internet“ verweisen, Informations- und Serviceangebote für Schulen und SchulpartnerInnen

In Österreich steht 4 von 5 SchülerInnen eine Lernplattform als virtueller und geschützter Lernraum zur Verfügung, das ist in keinem anderen europäischen Land besser. Auf Lernplattformen können sich PädagogInnen vernetzen und mit SchülerInnen kommunizieren, werden Unterrichtsmaterialien angeboten bzw. ausgetauscht. SchülerInnen können lernen und üben (individueller Lernplan, Übungsbeispiele, Vokabel lernen, eigenverantwortliches Lernen, …)

“Für einen guten Unterricht ist es wichtig, auch eine Vielfalt an Medien im Unterricht zuzulassen. Außerdem ist es wichtig, die Schülerinnen und Schüler zu einem reflektierten und sinnvollen Umgang mit digitalen Medien hinzuführen“, so Heinisch-Hosek.

Megatrend Digitalisierung gerecht werden



„Bereits im Jahr 2003 gab es mit SBX (Schulbuch extra) erste digitale Zusätze im Internet zu Schulbüchern“, so Kommerzialrat Friedrich Hinterschweiger, Obmann des Fachverbandes der Buch- und Medienwirtschaft/Wirtschaftskammer Österreich. „Mit digi4school haben wir weitere Schritte gesetzt, die dem Megatrend Digitalisierung gerecht werden sollen! Ein internationaler Ländervergleich zeigt uns, dass wir richtig unterwegs sind: Überall dort wo zielgruppendifferenziert vorgegangen wird, die Anwendung für den Schüler standardisiert ist und die Schule von administrativen Tätigkeiten entlastet wird, hat sich das bewährt. Ziel der Investitionen der Schulbuchwirtschaft, die von Bundesministerin Karmasin unterstützt werden, ist das Sammeln von Erfahrungen mit digitalen Unterrichtsmitteln. Die Strategie läuft darauf hinaus – finanzierbare und gesellschaftlich akzeptierte Digitalisierungsschritte zu setzen. Diese Aktivitäten müssen wissenschaftlich begleitet werden und müssen einer plausiblen Berechenbarkeit eines Zusatznutzens (Kosten-Nutzenrechnung) unterliegen. Maßgeblich ist die Einbeziehung von den Schulpartnern, also Lehrern-Schülern-Eltern!“ so Kommerzialrat Hinterschweiger.

 

Berichte aus den Medien:

Position 1: Quelle: Wiener Zeitung, Nr. 117 vom 19.06.2015, Petra Tempfer, S. 12

Digitale Schulbücher sollen die gedruckte Version ersetzen. Schule auf der Online-Plattform

Das Smartphone noch schnell in die Hosentasche gesteckt und ab in die Schule: Der Schüler der Zukunft geht mit leichtem Gepäck zum Unterricht. Seine Aufgaben erledigt er auf der Online-Plattform – in digitalen Schulbüchern, die die gedruckte Version vorerst in höheren Schulen ersetzen sollen.

Bis es so weit ist, werden freilich noch Jahre vergehen. Der erste Schritt erfolgt allerdings schon 2016/17. Dann wird die Schulbuchaktion in Oberstufen-Klassen auf digitale Schulbücher ausgeweitet, verkündeten Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP) und Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) am Donnerstag. Dafür sind laut Karmasin 850.000 Euro veranschlagt, die aus dem Familienlastenausgleichsfonds kommen, aus dem die Schulbuchaktion mit jährlich 106 Millionen Euro gespeist wird.

Ob sich eine Lehrkraft für die digitale oder gedruckte Form der Wissensvermittlung entscheidet, soll ihr zwar freigestellt bleiben, aber: „Das Schulbuch wird Schritt für Schritt ersetzt werden“, sagte Heinisch-Hosek. Nach erfolgter Umsetzung in der Oberstufe will man über eine Erweiterung des Angebots auf die Pflichtschulen entscheiden. Das „ein oder andere Schulbuch“ werde es bald nicht mehr geben, so Heinisch-Hosek.

„Gedruckte Schulbücher müssen bleiben“

Stattdessen greifen die Schüler auf ihrem Tablet oder Smartphone über Codes auf ihre „Bücher“ auf der Plattform zu. Übungsbeispiele füllen sie über die Tastatur aus – und nicht mehr mit dem Bleistift. Es ist eine intensivere Form des bereits gängigen E-Learnings. Aufgaben werden nicht unterstützend über die Online-Plattform erledigt, sondern direkt in das digitale Buch hineingeschrieben.

„Das kann nicht der Weisheit letzter Schluss sein“, sagt dazu Andreas Ehlers vom Elternverein im Gespräch mit der „Wiener Zeitung“. Die Grundkompetenzen wie Schreiben und Rechnen müssten unbedingt weiterhin handschriftlich gelernt werden. Schreiben mit der Hand trägt zur Festigung der Buchstabenbilder bei, belegen auch sprachwissenschaftliche Studien. Vor allem in den niedrigeren Schulstufen müssten gedruckte Bücher daher bleiben, so Ehlers weiter, und: „Die fortschreitende Digitalisierung darf keinesfalls die Schulnebenkosten der Familien erhöhen.“

„Längerfristig müssen wir uns die Gerätefrage stellen“, sagt auch Heinisch-Hosek. Die Kosten könne man nicht den Eltern „umhängen“. Eine mögliche öffentliche Finanzierung hänge damit zusammen, welche Wege man bei der für Herbst angekündigten Bildungsreform gehen wird.

An der Digitalisierung in der Schule führe jedenfalls kein Weg vorbei, ist Bildungsexpertin Heidi Schrodt überzeugt. Großer Vorteil sei die Aktualität des Wissens – etwa bei politischer Bildung –, die kein gedrucktes Buch bieten könne. Auch in der Volksschule sei das digitale Buch gut, so Schrodt – allerdings nur als Zusatz.

 

Position 2: Quelle: Die Presse vom 19.06.2015, S. 8

Schulbücher gibt es ab 2016 auch digital

Ab Herbst 2016 werden über die Schulbuchaktion in Oberstufenklassen erstmals digitale Versionen der gedruckten und vom Bildungsressort approbierten Schulbücher angeboten. Jeder Schüler bekommt aber auch das echte Buch. Das kündigten Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP) und Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) an. Für das Projekt „digi4school“ sind im Rahmen der Schulbuchaktion – die beim Familienressort liegt – 850.000 Euro veranschlagt. Neue Geräte – etwa Laptops – sind aber vorerst nicht veranschlagt.

 

Position 3: Quelle: Der Standard vom 19.06.2015, S. 7

Erste Schulbücher werden digital. Ab dem Schuljahr 2016/2017 können Oberstufenschüler digitale Schulbücher nutzen

Die Schule aus der „Kreidezeit zu holen“ und die Digitalisierung in Österreichs Klassenzimmer einziehen zu lassen haben sich Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) und Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP) vorgenommen. Geschehen soll das mit der Digitalisierung bereits vorhandener Schulbücher. In einer ersten Ausbaustufe sollen die Bücher für Schüler der 540 Oberstufenklassen zusätzlich zu den gedruckten Ausgaben auch digital verfügbar sein, beginnend mit dem Schuljahr 2016/17. Das Familienministerium, das jährlich 106 Millionen Euro für 8,9 Millionen kostenlose Schulbücher im Rahmen der Schulbuchaktion bereitstellt, investiert 850.000 Euro in diese „erste Ausbaustufe“. Dass es sich tatsächlich nur um eine erste Ausbaustufe handelt, wurde bei der Präsentation eines digitalisierten Französisch-Lehrbuchs deutlich.

Multimediale Inhalte, die etwa auch Interaktion erlauben, werden vergeblich gesucht. Von der Digitalisierung erhofft sich Karmasin, die bei der Präsentation von einem „großen Tag“ sprach, viel. So soll Österreich, das derzeit im EU-Vergleich bei den digitalen Kompetenzen im Mittelfeld liegt, an die Spitze kommen. Dass bis zur flächendeckenden Digitalisierung des Schulwesens noch einiges zu bewerkstelligen ist, wurde bei der Pressekonferenz deutlich. So monierte Friedrich Hinterschweiger, Vertreter der Schulbuchwirtschaft bei der Wirtschaftskammer, dass die Schulen technisch unterschiedlich gut ausgestattet seien. Außerdem kritisierte er den mangelhaften Breitbandausbau „am flachen Land“.

Heinisch-Hosek erklärte, langfristig müsse man sich auch die „Gerätefrage“ stellen, nämlich ob Computer und Tablets für alle Haushalte leistbar sind. Auf Nachfrage des Standard sagte sie, für notwendige technische Ausstattung des digitalisierten Unterrichtes seien neben den Eltern auch der Bund und die Kommunen zuständig. In fünf bis zehn Jahren könnte ein „Sozialtopf“ für die Anschaffung der Geräte bereitgestellt werden. (burg)

 

Position 4: Quelle: Salzburger Nachrichten, Nr. 139 vom 19.06.2015, S. 10

Schulbücher gibt es ab 2016 auch digital

Ab dem Schuljahr 2016/17 werden über die Schulbuchaktion in Oberstufenklassen neben den gedruckten Büchern auch digitale Versionen angeboten. Das soll nicht nur leichtere Schultaschen und Rucksäcke, sondern auch Veränderungen im Unterricht bringen, hieß es bei der Präsentation von „Digi4School“ am Donnerstag. Im ersten Schritt können die Bücher jedoch nicht mehr als die Druckversionen., APA

 

Position 5: Quelle: Oberösterreichische Nachrichten vom 19.06.2015, Jasmin Bürger, S. 24

Digitale Schulbücher vorerst nur für Oberstufe. Verzicht auf gedrucktes Schulbuch ab 2016 möglich

Für Familienministerin Sophie Karmasin (VP) hat der ab dem Schuljahr 2016/17 geplante Umstieg vom gedruckten zum digitalen Schulbuch auch „ganz pragmatische“ Gründe: „Damit wird die Schultasche leichter“.

Die Möglichkeit zu geringerer Buchlast wird allerdings vorerst Oberstufenschülern vorbehalten sein. Deren Schulbücher sind über die Plattform „digi4school“ ab nächstem Jahr online abrufbar, wie Karmasin bei der gestrigen Präsentation der neuen Schulbuchaktion mit Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SP) erklärte.

Digitalisiert zur Verfügung gestellt werden alle vom Bildungsministerium approbierten Schulbücher. Ob Lehrer und Schüler das – kostenlose – Angebot nutzen, können sie selbst entscheiden. Finanziert wird die Online-Version aus dem jährlichen Budget der Schulbuchaktion (106 Millionen Euro).

Von gewöhnlichen E-Books unterscheiden sich die digitalen Schulbücher durch umfangreichere Zusatzelemente und Bebilderungen, es gibt auch die Möglichkeit, Notizen hinzuzufügen und einzelne Passagen farbig zu markieren. Eine digitale Revolution ist die Maßnahme aber nicht: Verknüpfungen mit Internetangeboten etwa sind vorerst nicht vorgesehen. Für Karmasin ist das Angebot auch „nur die Erstausbaustufe“.

Heinisch-Hosek verwies auf „Überlegungen, Schulbücher komplett durch digitale Medien zu ersetzen“. Einen Zeitplan dafür gibt es freilich nicht – das Tablet für jeden Schüler ist schließlich auch eine Kostenfrage, „das kann man nicht nur den Eltern umhängen“, so Heinisch-Hosek. In der Sekundarstufe II wird derzeit in 15 Prozent aller Klassen vorwiegend mit Notebook oder Tablet gearbeitet.

 

Position 6: Quelle: „Österreich“ vom 19.06.2015, S. 7

Lernmaterial soll es bald digital geben: Schulbücher ab jetzt auch auf Tablets &Co. Die Oberstufenschüler sollen künftig mit digitalen Schulbüchern lernen.

„Von der Steinzeit weg und in die digitale Zukunft“ will Jugendministerin Sophie Karmasin (ÖVP) den Unterricht führen. gemeinsam mit SP-Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek startet sie die Initiative Digi4School: Schüler sollen ihre Unterrichtsmaterialien künftig in digitaler Form erhalten.

Die digitale Offensive basiert allerdings auf Freiwilligkeit -die Nutzung liegt im Ermessen des Lehrers. Vorerst werden die Online-Schulbücher nur von Oberstufenschülern genutzt. nach 2017 könnte die Initiative aber auf sämtliche Schulen ausgeweitet werden.

 

Position 7: Quelle: „Vorarlberger Nachrichten“ vom 19.06.2015

Ab 2016/17 gibt es digitale Schulbücher

Ab dem Schuljahr 2016/17 werden über die Schulbuchaktion in Oberstufen-Klassen digitale Versionen gedruckter Bücher angeboten. Das soll nicht nur leichtere Schultaschen bzw. Rucksäcke, sondern auch Veränderungen des Unterrichts bringen, hieß es am Donnerstag. Im ersten Schritt können die Bücher jedoch nicht mehr als die Druck-Versionen.

 

Position 8: Quelle: „Tiroler Tageszeitung“ Nr. 168 vom 19.06.2015, S. 28

Schüler lernen künftig (auch) digital. Ab 2016 kommen digitale Schulbücher in die Klassen. Gedruckte Bücher soll es aber weiterhin geben.

Schüler bekommen ab dem Schuljahr 2016/17 leichteres Gepäck: Denn dann sollen erstmals auch digitale Schulbücher für Oberstufenschüler angeboten werden. Herkömmliche Schulbücher sollen aber nicht abgeschafft werden, betonte Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP) bei der Präsentation von „Digi4School“.

Die Aktion soll ein Weg aus der „Kreidezeit“ sein und die digitalen Kompetenzen der Schüler stärken. Studien hätten nämlich ergeben, dass Österreichs Schüler in diesem Bereich nicht an der Spitze liegen. Im Rahmen der Schulbuchaktion sind für das Projekt 850.000 Euro vorgesehen. Eltern sollen dafür nicht in die Tasche greifen müssen.

Ob Lehrer das Angebot digitaler Schulbücher annehmen, die ihnen kostenlos zur Verfügung gestellt werden, entscheidet am Ende die Schule. Man rechnet damit, dass rund 50 Prozent der digitalen Schulbücher auch in Verwendung kommen.

In diesem Fall können Schüler mit Codes auf einer Online-Plattform auf die Bücher zugreifen. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, Kommentare an beliebigen Stellen im Buch einzufügen. Ansonsten unterscheiden sich die digitalen Versionen aber nicht von den gedruckten Büchern.

Dass es in Österreich bisher kaum digitale Angebote für Schulen gebe, sei nicht richtig. Vier von fünf Schülern nutzen bereits eine geschützte virtuelle Lernplattform und an Neuen Mittelschulen ist E-Learning ein definierter Schwerpunkt, erklärte Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ). (APA)

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