Digitales Lernen ist keine Sonderform

Digitales Lernen ist keine Sonderform

Digitales Lernen ist keine Sonderform

Man kann heute gar nicht mehr vom digitalen Lernen als Sonderform sprechen. Es ist der Normalfall geworden.

Die 10 Uhr-Pause ist zu Ende der in der 3b der Privaten Volkschule Friesgasse 4.

Die Stunde beginnt mit einem Tafelbild und einer Nachfrage, um welche Wörter es sich handelt. Die Hände sind oben, die Antworten passen, bis ein Schüler entdeckt, dass fast alle Wörtern etwas Gemeinsames haben: „Doppelbuchstaben.“IMG_0342

Nach Klärung der Begriffe Zeitwort, Nennform, andere Zeitformen soll nun zunächst das Tafelbild in das Übungsheft übertragen werden. Manche sind sehr flott, aber einige haben die Markierung der besonders schwierigen Stellen vergessen.

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Macht nichts. Tablets als zweite Übungsphase, nachdem sie das Übungsheft bei der Klassenlehrerin der 3b zur Kontrolle gezeigt haben, sind ja für all da.

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Jetzt sind die Tablets in der dritten Woche in der Schule – aufgeteilt auf mehrere Klassen – und haben keinen Neuigkeitswert mehr. Doch der Eifer und das Knowhow, wie man damit umgeht ist erstaunlich. So werden die Hintergrundlinien ausgesucht – manchen gefallen dabei die Notenlinien am besten – dann der Schriftstift.

 

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Mit dem Finger wird es doch nicht so schön, also besser den Samsung-Stift verwenden oder die Schriftbreite verkleinern. Alles ganz cool. Und wenn der Nachbar oder die Nachbarin sich nicht gleich auskennt, schlüpfen die Kids in die Rolle der TutorInnen.

So stelle ich mir den pädagogisch wertvollen und sinnvollen Einsatz von Tablets im Klassenzimmer vor. Ein Werkzeug zum Üben, zum Festigen, zum Recherchieren, zum Dokumentieren, zum … aber kein Ersatz für Bleistift, Buch und Papier.

Link zum Video: https://youtu.be/6YuwxErTj4Q
Link zum Video: https://youtu.be/PhBprmkHJcg

Und das ist für die nächste Pause:

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