Ein Tablet-Klasse macht noch keine neue Schule

Ein Tablet-Klasse macht noch keine neue Schule

Ein Tablet-Klasse macht noch keine neue Schule

Digitale, vernetzte Geräte, Apps und Plattformen halten Einzug in die Schulen – mit leichter Beschleunigung. Studien und Literatur stellen 2 Wege dabei fest:

  1. Lernen wie bisher, aber mit digitalen Medien aufgebessert (optimiert)
    „Alter Wein in neuen Schläuchen“ durch verbesserte Lernprogramme, die vor allem das Üben und das Auswendiglernen im Blickpunkt haben. Videos, Animationen und Simulationen, Powerpoint als pdf-Files behübschen den Frontalunterricht. Feedbackschleifen führen zum Anpassungslernen (adaptive learning).
  2. Selbstbestimmtes Lernen mit digitalen Geräten,
    die die Subjektivität und die Individualität der SchülerInnen berücksichtigen, individuelle, selbstbestimmte Lernwege zulassen. SchülerInnen werden zu Nutzern des Internets bei der Informationsrecherche, verwenden Kommunikations- und Kollaborationswerkzeuge innerhalb und außerhalb des Klassenzimmers, arbeiten mit Anwendungsprogrammen und Apps, erstellen multi-mediale Präsentationen (auch Blogs und Wikis) für den Unterricht und das Web-2.0.

Ist von ‚Tablet-Klassen‘ oder ‚Lernen im vernetzten Klassenzimmer der Zukunft‘ die Rede, sagt das nichts darüber aus, ob es sich um eine pädagogisch neue, um digitale Kompetenzen erweiterte Schule handelt. Die Entscheidung liegt in den Händen der PädagogInnen: optimieren oder Neues Lernen.

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