Eine Schulleiterin erlebt die ersten Schultage

Eine Schulleiterin erlebt die ersten Schultage

Eine Schulleiterin erlebt die ersten Schultage

Eine Schulleiterin erlebt die ersten Schultage und schreibt dies als Feedback an Connected Kids. Hier ihr Statement:

OVS Wagramer Straße 224b. Connected Kids – digital von Anfang an!

Vor 23 Jahren mit dem „Computervirus“ im schulischen Bereich und einem alten 386-PC in der Klasse „infiziert“, ergänzen digitale Medien als wertvolle Partner den Unterricht von Corina Konrad-Lustig. Connected Kids war vor vier Jahren Unterstützer und späterer Wegbereiter, um Tablets im Unterricht einsetzen zu können. Hier konnte Überzeugungsarbeit vor allem bei Eltern geleistet werden.

Im Schuljahr 2018/19 ging die OVS Wagramer Straße 224b in der Donaustadt mit zwei 1. Klassen und zwei ebenso engagierten Junglehrerinnen Marlene Kratzl und Simone Waidhofer unter der Leitung von Schulleiterin Corina Konrad-Lustig in Betrieb. Klar war von Beginn an, die Leidenschaft für diese Medien soll weiterhin den Unterricht an dieser Schule prägen, aber nicht als expliziter pädagogischer Hauptschwerpunkt, sondern als selbstverständlicher Teil des Unterrichts.

 

Und so kam es, dass eine glückliche Fügung im Terminkalender den Kindern bereits Anfang September einen Tabletkoffer gefüllt mit 16 iPads und Apple TV bescherte. Nachdem aber das „Aufzwingen“ von neuen didaktischen Möglichkeiten bei PädagogInnen selten auf wirklich fruchtbaren Boden fällt, nutzte die Schulleiterin ihre Zeit, wo sie selbst im Unterricht war, um mit den Kindern zu arbeiten. In der übrigen Zeit blieb der Koffer in den Klassen, wo ihn die Lehrerinnen nach eigenem Ermessen einsetzen konnten und dies auch gerne taten.

Anfang September ist der Übergang vom Kindergarten- zum Schulkind noch sehr deutlich merkbar, nichts desto trotz war auffällig, wie sorgfältig und genau die Kinder auf die Geräte aufpassten, und so mancher „Wirbelwind“ schaffte es mit dem Tablet in der Hand sehr ruhig zu arbeiten. Auch Teamarbeit gelang zwischen Kindern, die sonst nicht so gut miteinander harmonieren.

Eine weitere Herausforderung war der Einsatz von Apps, da für viele Lernapps das Lesen und Rechnen können Voraussetzung ist. Gestartet wurde aber mit einer „Ausprobierstunde“, wo die Kinder die vorinstallierten Apps ausprobieren durften. Hier waren die Märchenbücher und Puzzlespiele sehr beliebt. Auch das Nachspuren von Figuren und Buchstaben kam gut an und schulte die Genauigkeit.

 

Hier aber nun die beliebtesten Apps für den Einsatz im Unterricht:

„Geobrett“

Beim ersten Einsatz dieser App durften die Kinder mit den Gummibändern einfach experimentieren und kunstvolle, bunte Gebilde anfertigen. In Einzelgesprächen mit der Lehrperson wurden dann Formen wie Viereck und Dreieck thematisiert und auch die Größenverhältnisse geübt.

In den weiteren Einheiten sollten dann in Teamarbeit „Häuser“ gebaut werden. Hier war vor allem die Interaktion der Kinder untereinander und das Abstimmen der Bedürfnisse gut beobachtbar. So entstanden auch sehr kreative, individuelle Lösungen.

„Conni Zahlen 0-10“

Diese App bietet die Möglichkeit zunächst die Zahlen zu lernen, aber auch einfache Rechnungen im Zahlenraum 10 durchzuführen. Profis können Rechenaufgaben gegen die Zeit lösen. Bei dieser App können die Kinder auch mit unterschiedlichem Können gut differenziert arbeiten.“

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