JA! Schule verändert sich – gehe in die MS Hörnesgasse!

JA! Schule verändert sich - gehe in die MS Hörnesgasse!

JA! Schule verändert sich – gehe in die MS Hörnesgasse!

Da taucht in den sozialen Medien immer wieder dieser wahrlich dumme Spruch „Wir sind Schüler von heut, die in Schulen von gestern, von Lehrern von mit Methoden aus dem Mittelalter, auf die Problem von übermorgen vorbereitet werden.“ auf.

Mich ärgert das, ich möchte diesen flotten Sager nicht so stehen lassen. Ein Blick in Klassenzimmer zeigt, dass VIELE auf dem Weg in eine neue Lernkultur sind. UND EINES muss auch gesagt werden: Neue Technologien verlangen auch nach der entsprechende Ausstattung – das ist keine Ausrede. Diesen Mangel brauchen LehrerInnen NICHT annehmen oder gar die Verantwortung dafür tragen.

Gestern bin der Einladung der MS 1030, Hörnesgasse (Friedrich-Zawrel-Schule) mit Freude nachgekommen und habe an dieser Schule 4 volle Unterrichtsstunden miterlebt.

Einladung zu RoboWunderkind und Micro Bit in die Hörnesgasse

  • 9-10: RoboWunderkind (Leihgeräte von Connected Kids) in einer Integrationsgruppe mit Downsyndrom-SchülerInnen (2a/ Thomas Heil).
  • 10-11: 4c/Ali-Cem/ APP Vorstellung. Dieser Schüler hat eine eigenständige App zur besseren Kommunikation innerhalb der Schule programmiert: Stundenplan, Aufgaben, Elternkontakt. Seine Präsentation hat mich überzeugt, ihn auch in Zukunft zu unterstützen. „A Programmer-Star is born!“
  • 11-12: 4c/ Koll. Margit Heise/ Sebastian Diem/ Micro Bits (Leihgeräte Projekt ‚Denken Lernen Probleme Lösen (DLPL) in der Sek 1‘ /BMBWF)
  • 12-13: 4a/ Koll. Michaela Dauchner/ Micro Bits (schuleigene Geräte)

Schon allein, wenn ihr das Besichtigungsprogramm, das ich bekommen habe anseht, erkennt ihr, dass diese Schule und ihre LehrerInnen alle Chancen nutzen, mit neuen Technologien im Klassenzimmer zu arbeiten. Dieses Engagement überträgt sich so deutlich sichtbar auf SchülerInnen, die mit vollem Interesse gestellte und selbst entwickelte Themenstellungen umgesetzt haben. Ja, ich habe den Eindruck vermittelt bekommen, dass es „cool“ ist, sich der Herausforderung zu stellen, die ersten Programmcodes zu generieren und dann stolz auf das Ergebnis zu sein. Ihr kennt doch den Begriff „Flow“ – man merkt gar nicht, wie die Zeit vergeht, man ist mitten im Tun, im kreativ Gestalten, auf einer Erfolgswelle genau zwischen Unter- und Überforderung der Schülerinnen. Link zum Flow

Ihr könnt Euch den Flow auch so vorstellen.
Hörnesgasse
Den Flow im Klassenzimmer erreichen? – Das geht nur mit guter Vorbereitung, interessantem Arbeitsmaterial, Treffen der Interessen der SchülerInnen, Empathie, Achtsamkeit und Wertschätzung der Arbeit der SchülerInnen. Alles gesehen in der MS Hörnesgasse.

Doch dazu lest die beiden anderen Blogs (RoboWunderkind und Micro Bits)

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