Kids für das 21. Jahrhundert fit machen

Kids für das 21. Jahrhundert fit machen

Kids für das 21. Jahrhundert fit machen

– Kann man bei SchülerInnen (digiKids), die in der Regel gut mit digitalen Medien ausgestattet sind und oftmals eine permanente Anbindung an das Internet haben, von einer „Web 2.0-Kompetenz“ ausgehen? Können wir bereits von einer vernetzten Generation sprechen?
– Das Konzept „Connected Kids“, bezogen auf die Altersgruppe (VS, NMS, SPZ), geht davon aus, dass es ‚kundige digiKids‘ gibt, die Gleichaltrigen, Jugendlichen bzw. sogenannten „Digital Immigrants“ (bis hin ins hohe Alter) ihr Know-how zeigen können. Mit diesem Zeigen verbindet sich die Absicht, digitale Kompetenzen weiter zu geben und neue Bezugsgruppen motivierend zu unterstützen, diese neuen Technologien zu probieren, sie anzuwenden, um sie in ihre Selbstorganisation (Umgang mit der Daten- und Informationsfülle) einzugliedern. PädagogInnen haben die Chance, zu Lernenden zu werden – ein Rollenwechsel.

– Das Tablet verändert pädagogisch noch gar nichts. Das Konzept „Connected Kids“ verlangt daher nach einem Paradigmenwechsel in der pädagogischen Arbeit im Klassenzimmer und in der PädagogInnenbildung: neue Lernarrangements, speziell aktivierendes und offenes Lernen, ein hohes Maß an Individualisierungschancen, aktive Auseinandersetzung mit Medien und neuen Technologien. Je mehr Möglichkeiten Lernende vorfinden, sich Wissen, Kompetenzen und Fähigkeiten digital anzueignen, umso kompetenter, vernetzter und verantwortungsvoller werden sie auch später im Klassenzimmer und im Leben damit umgehen (so die Hypothese).

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