Wie Tablets den Unterricht verändern – Praxisvolksschule der PH NÖ

Wie Tablets den Unterricht verändern - Praxisvolksschule der PH NÖ

Wie Tablets den Unterricht verändern – Praxisvolksschule der PH NÖ

Wie Tablets den Unterricht an der Praxisvolksschule der PH NÖ verändern können zeigt der Artikel „Schülerinnen und Schüler stellen Arbeiten auf den Tablets vor“ -Elterntag im Projekt „ConnectedKids“.

Praxisvolksschule

Baden (pts008/23.03.2018/08:00. Link zum Pressetext) –Schnell noch den Sattel auf das Radgestell „geschraubt“, die Reifen „montiert“ und los geht’s mit Pettersons neuester Erfindung. Zum Elterntag in der 3a-Klasse der Praxisvolksschule der PH NÖ in Baden stellten die Schülerinnen und Schüler ihren Eltern vor, womit sie in den vergangenen drei Wochen regelmäßig gearbeitet haben. „Petterssons Erfindungen“ ist dabei nur eine von vielen speziell für Kinder programmierten, „pädagogisch wertvollen“ Apps, die im Rahmen des Projektes „ConnectedKids“ eingesetzt werden.

 

Es geht um sinnvollen Medieneinsatz

„Es geht uns darum, den Lehrerinnen und Lehrern, Kindern und Eltern zu zeigen, wie Tablets sinnvoll im Unterricht eingesetzt werden könnten“, erklärt Projektleiter Paul Kral, der zum heutigen Elterntag mit den Kindern Videos mit der „Greenscreen“-Methode aufnimmt. „Das ist die Methode, die bei jedem Wetterbericht eingesetzt wird“, erzählt der Medienpädagoge und erarbeitet dabei jeweils mit einem Zweierteam, wie man mit einem Tablet und ganz wenig Ausrüstung ein lustiges Video mit individuellem Hintergrund produzieren kann.

 

Sicherer Umgang mit dem Internet

„Wir wollen eine Brücke bauen zwischen der Alltagswelt der Schülerinnen und Schüler – die in der Freizeit durch Smartphone und Tablets geprägt ist – und dem Unterricht in der Schule, in dem der Einsatz von Tablets nach wie vor noch vielerorts keine sehr große Rolle spielt“, so Kral. Natürlich gebe es viele Argumente, die gegen eine ungezügelte Verwendung der Devices sprechen, weiß der Medienpädagoge, aber die Kinder mit diesen Devices allein zu lassen, sei fahrlässig. Die Schule könne vielmehr eine gewisse Erziehungsrolle übernehmen und zu einem vernünftigen und bewussten Umgang mit den digitalen Tools anregen.

Auch was im Internet erlaubt und nicht erlaubt ist wird ebenso wie der sichere Umgang mit den eigenen Daten thematisiert. Beim Recherchieren – das ist keine Frage des Alters der Kids – sollen sie sensibilisiert werden: Kann das wahr sein? Stimmt das? Hier verknüpft sich analoges mit digitalem Lernen durch den Input der Klassenlehrerin. Reden wir doch darüber und erzählen davon den Eltern – ob sie das auch wissen und können?

 

Tablets erleichtern Differenzierung

16 Tablets standen den Schülerinnen und Schülern dafür in den letzten Wochen zur Verfügung. Gesponsert wird das Projekt von der Firma T-Mobile, die auch die beiden begleitenden Blogs connected-kids.at und kids.t-mobile.at betreibt. Klassenlehrerin Tamara Solnitzky zieht nach drei Wochen intensiver Arbeit mit den Tablets ein positives Resümee: „Der unterschiedliche Einsatz der Tablets hat den Unterricht bereichert. Die Kinder hatten große Freude beim Entdecken der tollen Apps“. Die Vorteile des Einsatzes von Tablets im Unterricht sieht sie vor allem „in der möglichen Individualisierung und Differenzierung der Kinder: „Durch die Classroom App kann ich jedes Tablet individuell mit einer App bespielen und noch dazu den Unterricht abwechslungsreich gestalten“.

 

Greeen Screen an der Praxisvolksschule

 

Link zur 3a

 

Link zu 3 b.

Neben vielen Apps, die die Rechenfertigkeit der SchülerInnen trainierten fand die Videoaufzeichnung vor dem Green Screen großes Interesse. So haben die SchülerInnen der beiden Klassen die Gelegeheit genutzt, ihre Hobbies, ihre Tierfreundschaften, Erlebnisse oder speziellen Interessen zu erzählen. Die folgenden Videos zeigen dies sehr überzeugt.

 

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