Social Learning – diesmal aber mit Social-Media-Tools

Social Learning - diesmal aber mit Social-Media-Tools

Social Learning – diesmal aber mit Social-Media-Tools

Fernunterricht, Elearning, Mobile Learning, Blended Learning. Es gibt eine ganze Reihe von pädagogischen Lerntrends, die seit Jahren aktuell sind. „Social Learning“ ergänzt diesen Mix. Der etwas andere Lerntrend setzt sich durch die mittlererweile beliebten Social-Media-Tools fort. Soziales Lernen beschäftigt sich mit Bereichen wie Gamification, Peer-Feedback, Bewertung, Ranking und Auszeichnungen für Lernende, die sich im Content-und Lernprozess engagieren.

Die Infografik wirft einen Blick auf die weltweit wachsende Zahl der Internet-Nutzer, die Verbreitung der Smartphone-Nutzung und wie Schüler/innen und Pädagog/innen diese Werkzeuge nutzen und davon profitieren können.

Was ist Social Learning?

Der Begriff Social Learning wurde von Bandura, einem Verhaltenspsychologe, geprägt (1977). Seine soziale Lerntheorie besagt, dass Kinder durch die Beobachtung, Kopieren oder Modellieren des Verhaltens von Erwachsenen ihr Verhalten lernen. Wir lernen durch Beobachtung des Verhaltens der anderen in unserer Umgebung und suchen Akzeptanz in der Gesellschaft durch Nachahmung anderer.

Ein wichtiges Element für das Lernen ist die Wiederholung, eine Technik, die die Gedächtnisverbesserung zum Ziel hat. Die Vergessenskurve von Ebbinghaus zeigt, dass mit jeder Wiederholung die Lernleistung verbessert wird (ca. 20%). Eine Social-Learning-Plattform bietet auch einen Raum für Lernende zu wiederholen, was sie in der Klasse mit ihren Kolleg/innen lernen und macht es für Pädagog/innen einfacher, diese für die Festigung der Lehrplanziele (Standards) zu nutzen.

 Wie funktioniert es im Klassenzimmer?

Die Welt ist online geschaltet, Smartphones und Tablets werden diesen Schritt erleichtern. Die Verbreitung von Social-Media-Nutzer zeigt, dass junge Menschen auf der ganzen Welt bestrebt sind, mit ihren Freund/innen zu kommunizieren, ihre persönlichen Kontexte auszutauschen. Diese Entwicklungen in der Web-Technologie kann zu neuen Lernprozessen führen, zum Reflektieren über die wesentlichen Lernpunkte ermutigen, sie ihre Erkenntnisse praktisch anwenden lassen und als Tutor/innen füreinander tätig werden.

Diese Generation  – Generation „C“ – „Connection, Creation, Community, Curation“  – (Jugendforscher bezeichnen so die Generation, die von Geburt an mit vernetzten Geräten wie Smartphones und Tablets aufgewachsen ist), die derzeit in den Bildungsprozess eintaucht, kommt von nicht über gedruckte Materialien (ein Buch, eine Zeitung), dafür von sozialen Online-Plattformen: Google, Facebook, YouTube, Twitter, Blogs, Lernmanagementsysteme u.a. (oftmals in englischer Sprache, was einen Neben-Lerneffekt erzeugt). Diese neue Form der „Alphabetisierung“ sehen Pädagog/innen als didaktische Herausforderung. Die Rolle der Pädagog/innen als Primärinformator/innen wurde durch das Lernen, Suchen, Informieren und Üben auch außerhalb des Unterrichts durch die neuen Social Web-Technologien abgelöst. Social Learning nutzt u.a. Peer-Review und kann sich dabei auf Studien stützen, die zeigen, dass Lernprozesse dadurch verbessert werden.

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