Wiener Schulen und die Vienna Biennale 2015

Wiener Schulen und die Vienna Biennale 2015

Wiener Schulen und die Vienna Biennale 2015

6 Wiener Schulen haben sich in Zusammenarbeit mit dem MAK (Museum für angewandte Kunst) Gedanken über die Zukunft unserer Stadt, über das Leben, die Berufe, die Herausforderungen und die Schule gemacht.

Christoph Thun-Hohenstein, Direktor, MAK, Andreas Bierwirth, Vorsitzender der Geschäftsführung, T-Mobile, Helmut Spudich, Unternehmenssprecher von T-Mobile sowie die Reformpädagogische VS, Global Education Primary School, VS Breitenlee, COOL NMS, Informatik NMSi und „Die Holzhausergasse“ gestalteten die Veranstaltung „Stadtvisionen aus dem Klassenzimmer – Präsentation der Kooperation von „Connected Kids“ im Rahmen der VIENNA BIENNALE 2015: IDEAS FOR CHANGE

„Ideas for Change“. 2051 – ein legasthenischer Fehler? (Nummerndreher von 2015) – nein, es ging wirklich um 2051, wie das Thema der Vienna Biennale auch ausdrückt. Was können wir auf diesem Weg tun, wie schaffen wir gemeinsam eine SMART City?

„Die Vienna Biennale 2015 wurde in der Erkenntnis gegründet, dass wir in einer neuen Moderne leben, in der die Digitalisierung alle Lebensbereiche durchdringt und damit unsere Zivilisation in grundlegender Weise verändert – darin der Industrialisierung vergleichbar, mit deren Folgen die letzte westliche Moderne befasst war. Die heutige sogenannte Digitale Moderne schafft erhebliche Potenziale für nachhaltige Verbesserungen der Lebensqualität und innovative Lebensentwürfe sowie Geschäftsmodelle in allen Sektoren. Sie wirft für die Künste einschließlich Architektur und Design weitreichende Fragestellungen auf und ist ihrerseits auf künstlerische und gestalterische Inputs angewiesen.“

Teilnehmende Wiener Schulen:

⇒ TIPP: Die Schule anklicken, um die Beiträge zu sehen.

So war das Projekt angelegt:

Themenvorschlag: Klassenraum in der Zukunft (2051). Wie sich SchülerInnen die Schule, das Klassenzimmer der Zukunft vorstellen./ Wie leben wir in der Zukunft in Wien? (beispielhaft)
Ablauf:
Start in der Ausstellung „2051“. Die Schule kommt in das MAK, erlebt die Ausstellung. Dort kommt es zu einer Auseinandersetzung mit den Ausstellungsgegenständen, dem Design, den Themen und verbindet das Wissen unter Betreuung der KunstvermittlerInnen.

  • Die Schulklasse kommt mit den Tablets zum MAK. Die KunstvermittlerInnen arbeiteten mit den SchülerInnen (egal welche Schulart), Dauer ca. 2 Stunden.
  • Im MAK wird zunächst mit Papier, Karton, Klötzen u.a. an einem zukünftigen Klassenzimmer gebastelt. Alles erfolgt dialogisch und soll die Kreativität fördern.
  • Tablets und entsprechende Apps werden zur Dokumentation herangezogen.
  • Dieser Prozess wir parallel dazu dokumentiert (Foto-, Audio- und Videofunktion der Tablets).
  • Wieder an der Schule, werden die Ergebnisse ausgewertet, zusammengestellt und präsentiert. Die Präsentation der gebastelten Klassenräume und die dabei gestalteten Videos werden an der Schule Eltern gezeigt.
  • Bereits fertige Videos werden als Teil der Ausstellung im MAK auf Bildschirmen gezeigt.
  • 29. September 2015: Große Präsentation der Ergebnisse durch SchülerInnen vor Eltern, Schulbehörde und Ausstellungsbesuchern.

Zum pädagogischen Rahmen:

Die Zusammenarbeit soll sich in die „Pädagogische Zukunft“ aller „Non-PISA“ Fächer bewegen, sprich die Stärkung der „Kulturellen Bildung“.

  • Das Thema soll auch dazu beitragen, SchülerInnen zu verführen, ins Museum zu gehen – Jugend/Kinderkultur“ das entspricht der Lehrplanforderung zur „Kulturellen Bildung“.

Zum methodischen, digitalen Rahmen:

  • Die SchülerInnen verwenden Tablets (iPads, Samsung Notes). Dazu entwickeln sie zunächst die Bedienerkompetenz – wie gehe ich mit den Tablets um, wie verwende ich die Apps? Mit Ausnahme einer Schule (Volksschule Breitenlee, die mit 1:1-Tablets in der Klasse arbeitet – geführt von Frau Barbara Zuliani, Teacher of the Year 2015), waren die Tablets für SchülerInnen „Neuland“. Umso beachtlicher ist das Ergebnis nach drei Wochen.
  • Alle Videos wurden an den Schulen gestaltet und nicht von professionellen Begleitern. Daher ist es auch verständlich, das die Kids mit großem Stolz, mit enormer Begeisterung und viel Applaus die Präsentation im MAK gestaltet haben.

Das Generalthema der Vienna Biennale 2015 hieß „Ideas for Change“. SchülerInnen haben das Ziel in ihrer eigenen Dimension umgesetzt. Dem Abend der Präsentation gab die Stadt Wien durch Gemeinderat Heinz Vettermann, der Stadtschulrat für Wien durch Herrn Landesschulinspektor Dr. Wolfgang Gröpel und Landesschulinspektor Dr. Rupert Corazza, viele DirektorInnen, PädagogInnen und viele Eltern einen festlichen Rahmen.

Das Projekt „Stadtvisionen aus dem Klassenzimmer“ ist ein gemeinsames Projekt zwischen dem Hausherrn „MAK“, dem Partner T-Mobile und der pädagogischen Leitung durch „Connected Kids“.

Frau Noemi Leemann, MAK-Kulturvermittlerin, inspirierte mit ihrem Team die Schulklassen im Rahmen des Museumsbesuch. Ihr gilt besonderer Dank für die Führung durch die Ausstellung, für das praktische Tun der SchülerInnen im MAK, für all die Backbone-Arbeit, die zum Gelingen beiträgt, aber auch für die Kooperation, die ich sehr angenehme erleben konnte.
Ich bedanke mich bei ALLEN sehr, sehr herzlich. Paul Kral, Connected Kids

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